[Rezension] Helene Kynast „Das Mädchen ohne Gesicht“

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Über das Buch:

  • Taschenbuch: 192 Seiten

  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (1. Januar 2005)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 3522177045

  • ISBN-13: 978-3522177047

  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre

 

Momos Welt

Sie hat einen falschen Schritt gemacht.“ Dieser Satz erscheint auf Lauras Monitor. Immer wieder erhält sie in letzter Zeit anonyme E-Mails. Dazu das Foto von einem Mädchen. Es ähnelt Laura, doch dort, wo das Gesicht zu sehen wäre, klafft nur ein weißer Fleck. Laura ist ratlos. Was bedeutet das? Und wer soll den falschen Schritt gemacht haben – sie oder dieses Mädchen ohne Gesicht?


Momos Welt(1)

Der Klappentext klingt sehr spannend und auch der Titel macht einem neugierig, was in diesem Buch „passieren“ wird.

Auf dem Foto sieht man ein Mädchen, das in die weite fern guckt. Sie steht auf einem Berg, mitten am Meer. Wer dieses Mädchen ist, das weiß ich nicht. Der Leser könnte denken, das es das Mädchen ist, das verstorben ist.

Erzählt wird die Geschichte von drei Protagonisten: Laura, Hendrik und Hanno. Der Schreibstil ist flüssig, allerdings war es für mich immer schwer zu erkennen, wer gerade spricht und wer was sagt.

Es sind drei Protagonistin, Laura, Hendrik und Hanno. Wie dieses Mädchen verstorben ist, wird nicht erfahren. Es gibt quasi keine extra Szenen, in denen das Mädchen und der Junge was miteinander hatten oder ein Rückblick. Mich hat das Verhalten der Protagonisten genervt, wie sie sich anfangs benahmen.

Die Geschichte ist sehr spannend, allerdings kam ich immer wieder durcheinander, wer was sagte. Man hätte dies besser machen können. Das Ende ist offen. Hier hätte noch einiges gefehlt. Sie erinnert mich an einem Krimi, allerdings eher auch ein bisschen mit Liebe. Ich hatte irgend wie auch keine Angst gehabt, wie bei manchen Geschichten. Die Geschichte kam mir sehr lieb vor. Trotzdem ist es ein netter Roman, um sich abzulenken.


 

Über die Autorin:

Helene Kynast, in Lodz/Polen geboren, wuchs in einem kleinen Dorf im Sauerland auf. Nach einer kaufmännischen Ausbildung, die sie ohne Lust und Liebe absolvierte, zog sie in den Süden. In Freiburg wurde sie Arzthelferin, aber auch das war nicht der richtige Beruf für sie. Sie reiste weiter in den Norden, in den hohen Norden, nach Island. Zwei Jahre verbrachte sie auf einer Farm, dann ging es zurück auf den Kontinent. Nach Paris. Und von da aus war es nicht weit zurück nach Deutschland. In Düsseldorf studierte sie Germanistik und Philosophie. Heute lebt Helene Kynast mit ihrem Mann in Bremen. Für ihren Erstling Alles Bolero“ erhielt sie 1997 den Oldenburger Jugendbuchpreis. Ihr Jugendroman Sunshine“ wurde mit dem Evangelischen Jugendbuchpreis 2004 ausgezeichnet.


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4 stern

 

© Thienemann

© Moira Amann Weiser

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